Singen aus dem neuen interreligiösen Liederbuch

16. September 2017, 11:30 bis 13:00 Uhr

Kongresszentrum Westfalenhallen | Rosenterrassen Ost


Die Anmeldefrist für die Veranstaltung ist leider abgelaufen.

Das bei Breitkopf & Härtel erschienene, interreligiöse Liederbuch enthält Lieder, die bei interreligiösen Begegnungen in Gemeinden, Schulen und Vereinen gesungen werden können. Traditionelle und neue Lieder auf Hebräisch, Türkisch, Arabisch und Deutsch bilden Brücken zwischen den Religionen und erlauben Einblicke in verschiedene Kulturen und Musiktraditionen. Die arabischen und türkischen Lieder sind weitgehend einstimmig, während von den westlichen Liedern teilweise Chorsätze vorliegen. Das Liederbuch entstand im interreligiösen Trimum-Projekt, innerhalb dessen zahlreiche ReferentInnen verschiedener Religionen und Kulturen sowie das Trimum-Chorlabor bei der Entstehung mitgewirkt haben.
Diese Veranstaltung wird präsentiert von Breitkopf & Härtel.

 

Dozent/en

  • Bettina Strübel

    Bettina Strübel studierte in Köln und Hamburg Kirchenmusik und Orgel. 1995 bis 2011 wirkte sie auf einer A-Stelle als Kantorin in Leichlingen im Rheinland. Seit 2011 ist sie in Frankfurt am Main tätig. Hier gründete sie gemeinsam mit dem jüdischen Kantor Daniel Kempin den Interreligiösen Chor Frankfurt (IRCF), der jährlich zwei Tehillim-Psalmen-Programme zur Aufführung bringt. In jedem Projekt wird auch eine inhaltliche und musikalische Brücke zum Islam geschlagen. In Stuttgart leitet Bettina Strübel das „Chorlabor“ des interreligiösen Trimum-Projektes und ist verantwortlich für die Herausgabe des interreligiösen Liederbuchs.

  • Ahmet Gül

    Ahmet Gül wuchs mit zwei Religionen auf: Da es in Stuttgart keine konfessionell unabhängige Blindenschule gab, besuchte der gläubige Muslim ein Internat, das an ein katholisches Kloster angebunden ist. Ahmet Gül studierte in Stuttgart Gesang bei Prof. August Messthaler und Prof. Bruce Abel. 2012 gründete er das Eastern-Ensemble, ein semiprofessionelles Ensemble für türkische Musik, welches von Çiğdem Yarkın, einer renommierten Solistin des türkischen Rundfunk TRT Radio Istanbul, geleitet wird. Er steht somit mit seiner Persönlichkeit sowohl für ein abendländisches musikalisches Kunstschaffen als auch für die klassische türkische Musiktradition. Seit Jahren begleitet er das interreligiöse Trimum-Projekt als beratendes Mitglied und ständiger Referent.

  • Assaf Levitin

    Assaf Levitin ist Kantor der liberalen jüdischen Gemeinde in Hannover. Der in Israel geborene Bassbariton wirkt in seiner musikalischen Laufbahn sowohl als Konzert- und Opernsänger wie auch als Komponist, Arrangeur, Dirigent, Lehrer und Kantor. Nach Abschluss seines Studiums mit Diplom an der HMT Saarbrücken führten ihn Engagements nach Zürich, Basel, Bonn, Berlin, Mannheim und Dortmund (dort war er von 2002 bis 2005 Ensemblemitglied am Theater). Assaf Levitin studierte von 2011 bis 2016 im Kantorenseminar am Abraham-Geiger-Kolleg an der Universität Potsdam. Seit 2014 tritt er im Rahmen des Kulturprogramms des Zentralrats der Juden in Deutschland mit dem von ihm gegründeten Ensemble Die Drei Kantoren auf, dessen erste CD kürzlich erschien.

  • Rita William

    Rita William wurde 1983 in Bagdad geboren und beschäftigt sich seit ihrer Kindheit mit orientalisch-christlichem und klassisch-irakischem Gesang. Seit 2001 lebt sie in Köln und studierte dort Mediengestaltung Digital und Print in Köln. Als Sängerin konzertierte sie im Rahmen folklorischer, interreligiöser und kirchlicher Konzerte in Deutschland, dem Irak, Ägypten, Libanon, Belgien, den Niederlanden und Frankreich. Dabei hervorzuheben sind ihr Mitwirken beim Arabischen Musikfestival in Ägypten, beim 13. Internationalen Festival für Stummfilm und Livemusik in Heidelberg und beim „Ex oriente vox“-Festival in Stuttgart.

  • Saad Thamir

    Saad Thamir wurde 1972 in Bagdad geboren und wuchs in einer westlich geprägten Familie auf. An der dortigen Universität studierte er zunächst Philosophie und wechselte – auf der Suche nach weiteren Ausdrucksmitteln – zum Kompositionsstudium sowie Studium der arabischen und westlichen Musikwissenschaften. 2000 ging Saad Thamir nach Deutschland, um sich hier bei den Komponisten Wolfgang Hamm und Chao Ming Tung weiterzubilden. Er beschäftigt sich intensiv mit dem ästhetischen Vergleich der arabischen und westlichen Musik. Vor diesem Hintergrund erreicht er eine Verbindung des westlichen und arabischen Musiksystems, indem er keines der beiden theoretischen musikalischen Systeme als Einzelsystem behandelt.

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