Reading Session
Nie wieder ist jetzt – Lieder aus Sachsenhausen
01.10.2026  | 16:00 Uhr
Volkshochschule Leipzig | Raum 219

Themenschwerpunkte:
Gemischter Chor
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Gesellschaftlicher Diskurs
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Interkulturelles Arbeiten
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Zum Gedenken an die Befreiung des KZ in Sachsenhausen sind sieben Chorsätze zu Liedern entstanden, die in den Baracken des Lagers gesungen wurden. Der Chorverband Berlin hat die Sätze mit begleitenden Zusatzinformationen in einer Broschüre zusammengefasst, die sowohl online abgerufen als auch vor Ort mitgenommen werden kann. Alle Sätze sind frei verfügbar und können nach Bedarf vervielfältigt werden. Die Chorsätze sind niedrigschwellig, damit sie gut von Schulchören gesungen werden können. In einer Welt, die künftig auch ohne Zeitzeugen auskommen muss, unterstützt die Sammlung und das Singen lebendige Erinnerung; durch das gemeinsame Singen werden zusätzliche persönliche Zugänge ermöglicht.



MITWIRKENDE

Nie wieder ist jetzt – Lieder aus Sachsenhausen
Thomas Hennig

Thomas Hennig studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Von 1992 bis 1998 war er Chordirektor und Dirigent am Brandenburger Theater. 1998 wurde ihm als Förderpreis Musik vom Land Brandenburg das Stipendium „Schloss Wiepersdorf“ zuteil. 1998 gelangte in der Berliner St. Hedwig Kathedrale zum 11. September sein „Requiem für alle Opfer von Krieg und Gewalt“ zur Uraufführung. Von 2004 bis 2005 war Thomas Hennig Chordirektor und Dirigent an der Staatsoper Antalya (Türkei), seit 2005 hat einen Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin inne. Daneben ist er Künstlerischer Leiter und Dirigent des Berliner Oratorienchores (seit 2008) sowie des Konzertchores Schlachtensee (seit 2022). Seit 2013 ist er Vizepräsident im Chorverband Berlin.