Was bedeutet es, Chorarbeit wirklich inklusiv zu gestalten? Und wie können queere Stimmen in ein chorisches Klangbild integriert werden, ohne sie zu kategorisieren oder anzupassen? Dieser Grundlagenworkshop lädt dazu ein, Stimme neu zu denken – nicht als festgelegte Kategorie, sondern als lebendigen Ausdruck von Identität. Im Mittelpunkt stehen das Verstehen und Wahrnehmen der Stimme als persönlicher Resonanzraum. Im Workshop wird erkundet, welche besonderen Herausforderungen entstehen, wenn Geschlecht und Stimme nicht übereinstimmen – etwa im Zuge einer Hormontherapie, während eines Transitionsprozesses oder bei non-binären Stimmidentitäten. Wie verändern sich Klang, Selbstbild und Zugehörigkeit, wenn die Stimme nicht mehr in traditionelle Raster passt?