Im Fokus steht die Stimme als lebendiger Körperprozess. Trans* und non-binäre Menschen erleben häufig, dass sich durch hormonelle Veränderungen Klangfarbe, Umfang und Resonanzräume verschieben. Doch Stimmbildung kann in dieser sensiblen Zeit Halt geben – nicht durch Anpassung an Normen, sondern durch Bewusstwerden und Neuentdeckung des eigenen Klangs. In praktischen Übungen werden Atemführung, Resonanzarbeit und Registerbalance vermittelt. Im Workshop arbeiten Teilnehmede mit körperorientierten Methoden nach Linklater und Feldenkrais, kombinieren funktionale Stimmbildung mit achtsamkeitsbasierten Techniken und reflektieren den Zusammenhang zwischen Körperbild, Stimme und Identität. Kleine Partnerübungen fördern gegenseitiges Zuhören und Empathie, individuelle Mini-Coachings fördern die eigene Stimmentwicklung.