Thomas Hennig studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Von 1992 bis 1998 war er Chordirektor und Dirigent am Brandenburger Theater. 1998 wurde ihm als Förderpreis Musik vom Land Brandenburg das Stipendium „Schloss Wiepersdorf“ zuteil. 1998 gelangte in der Berliner St. Hedwig Kathedrale zum 11. September sein „Requiem für alle Opfer von Krieg und Gewalt“ zur Uraufführung. Von 2004 bis 2005 war Thomas Hennig Chordirektor und Dirigent an der Staatsoper Antalya (Türkei), seit 2005 hat einen Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin inne. Daneben ist er Künstlerischer Leiter und Dirigent des Berliner Oratorienchores (seit 2008) sowie des Konzertchores Schlachtensee (seit 2022). Seit 2013 ist er Vizepräsident im Chorverband Berlin.