Workshop
How to Shape Intonation – das Konzept "coloring of notes" von Daniel Barke
02.10.2026  | 14:15 Uhr
Kongresshalle am Zoo | Telemann-Saal

Themenschwerpunkte:
Innovation
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Singen
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Stimmbildung
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Intonation wird als Begrifflichkeit allzu oft als ein musikalischer Parameter wie Timing, Phrasing oder Blending verwendet, was dazu verleitet Intonation isoliert zu betrachten. Im Workshop wird ein anderes Verständnis erkundet: Intonation als Barometer, das zeigt, welche anderen musikalischen Grundlagen bereits gut oder weniger gut funktionieren, um ein sauberes Klangergebnis anzustreben. Die Teilnehmenden lernen hier, wie man eine gesungene Note in drei Zutaten unterteilen und „färben“ kann, um komplexe Klänge ideal zu gewichten. Notenbeispiele und viele Praxisübungen laden zum Erkunden ein. Unterstützt von einem Handout kann der Ansatz auch im eigenen Ensemble ausprobiert werden.



MITWIRKENDE

How to Shape Intonation – das Konzept "coloring of notes" von Daniel Barke
Daniel Barke

Der studierte Jazzsaxophonist Daniel Barke hat mit seinen Vokalensembles (darunter Voxid) bereits internationale Wettbewerbe gewonnen und diverse Preise eingesammelt. Als Arrangeur schreibt er für amarcordSjaella oder die Vivid Voices; als Gastmusiker singt er mit Größen wie The New York VoicesAccent oder The Flying Pickets. Als Künstlerischer Leiter dirigiert er den Leipziger Contemporary Choir Lype oder die Young Voices Brandenburg.  Er ist Dozent an den Musikhochschulen in Leipzig und Weimar und präsentiert auf der chor.com 2026 sein erstes Buch „Pimp Your Choir“, welches seine Erfahrungen von zwei Dekaden moderner Chormusik kondensiert. Mit seinem YouTube-Kanal „All-You-Can-Eat-Musiktheorie“ serviert er Wissen in verdaulichen Portionen und wer ihm begegnet, erlebt einen Musiker, der Klassik und Jazz gleichermaßen beherrscht – und beides innovativ und mit ansteckender Begeisterung weitergibt.