Workshop
Queere Stimmen im Chor – Identität, Klang und Inklusion
02.10.2026  | 16:00 Uhr
Volkshochschule Leipzig | Raum 106

Themenschwerpunkte:
Inklusives Singen
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Neue Chorformation
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Stimmbildung
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Fokus "Building Bridges"
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Was bedeutet es, Chorarbeit wirklich inklusiv zu gestalten? Und wie können queere Stimmen in ein chorisches Klangbild integriert werden, ohne sie zu kategorisieren oder anzupassen? Dieser Grundlagenworkshop lädt dazu ein, Stimme neu zu denken – nicht als festgelegte Kategorie, sondern als lebendigen Ausdruck von Identität. Im Mittelpunkt stehen das Verstehen und Wahrnehmen der Stimme als persönlicher Resonanzraum. Im Workshop wird erkundet, welche besonderen Herausforderungen entstehen, wenn Geschlecht und Stimme nicht übereinstimmen – etwa im Zuge einer Hormontherapie, während eines Transitionsprozesses oder bei non-binären Stimmidentitäten. Wie verändern sich Klang, Selbstbild und Zugehörigkeit, wenn die Stimme nicht mehr in traditionelle Raster passt?



MITWIRKENDE

Queere Stimmen im Chor – Identität, Klang und Inklusion
Željka Hrestak

Željka Hrestak studierte Dirigieren an der Kunstuniversität Graz und arbeitet als Chorleiterin mit Chören und Ensembles im deutschsprachigen Raum. Seit 2002 ist sie Künstlerische Leiterin des graz gospel chor, mit dem sie mehrere Goldmedaillen bei internationalen Chorwettbewerben gewann. Zudem leitet sie den queeren Regenbogenchor Graz. 2025 realisierte sie mit diesem das Projekt „Queer Passion“ (gemeinsam mit dem Ensemble Ārt House 17) und trat unter anderem im Wiener Konzerthaus sowie an der Oper Antwerpen auf. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Željka Hrestak mit Fragen von Stimme, Identität und inklusiver Chorarbeit.